Lächelnde junge Frau mit fester Zahnspange aus transparenten Brackets

Kieferorthopädie in Küsnacht

Gerade Zähne und ein gut abgestimmter Biss können das Kauen und die tägliche Zahnpflege erleichtern und zur langfristigen Zahngesundheit beitragen. In unserer Praxis in Küsnacht bei Zürich behandeln wir Kinder, Jugendliche und Erwachsene: mit festen und herausnehmbaren Zahnspangen, Lingualtechnik und transparenten Alignern wie Invisalign.

Heller Wartebereich der Zahnarztpraxis Karamousli in Küsnacht mit Sesseln, Sofa und Tulpen

Warum Kieferorthopädie?


Zahn- und Kieferfehlstellungen sind mehr als eine Frage der Ästhetik. Je nach Ausprägung können sie das Abbeissen, Kauen und Sprechen erschweren. Eng oder verschachtelt stehende Zähne lassen sich schlechter reinigen, was das Risiko für Karies und Zahnfleischentzündungen erhöhen kann.

Stark vorstehende obere Schneidezähne werden bei Stürzen leichter verletzt, und ein unausgeglichener Biss kann Zähne und Kiefergelenke ungünstig belasten. Ob und wann eine Behandlung sinnvoll ist, klären wir mit einer sorgfältigen Untersuchung.

Unsere Leistungen in der Kieferorthopädie


Lachendes Mädchen hält eine herausnehmbare Zahnspange mit grüner Kunststoffplatte

Frühbehandlungen für Kinder

Manche Fehlstellungen, etwa ein Kreuzbiss, lassen sich gezielt behandeln, solange der Kiefer noch wächst. Der richtige Zeitpunkt hängt vom Zahnwechsel Ihres Kindes ab, nicht von einem festen Alter.

Feste und herausnehmbare Zahnspangen

Herausnehmbare Spangen und Dehnplatten kommen vor allem im Wachstum zum Einsatz. Feste Zahnspangen mit Brackets bewegen die Zähne kontrolliert und eignen sich für Jugendliche und Erwachsene. Welche Apparatur passt, richtet sich nach dem Befund.

Unsichtbare Zahnspangen

Für eine diskrete Behandlung gibt es zwei Wege: Lingualbrackets auf der Innenseite der Zähne oder transparente Aligner wie Invisalign. Invisalign setzen wir je nach Befund auch bei Kindern und Jugendlichen ein. Mehr zu den Vorteilen von Invisalign für Erwachsene.

Kiefergelenk-Therapie

Kieferschmerzen, Knacken im Kiefergelenk, Kopf- oder Nackenschmerzen können auf eine craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) hinweisen. Wir prüfen, welche Rolle Zahnstellung und Biss spielen. Da CMD meist mehrere Ursachen hat, kann eine Zusammenarbeit mit weiteren Fachpersonen sinnvoll sein.

Zahnspangen im Überblick

Lächelnder Mund mit fester Zahnspange aus Metallbrackets im Ober- und Unterkiefer

Metallspangen

Die klassische feste Zahnspange: Metallbrackets, verbunden durch einen Drahtbogen. Robust und für viele Fehlstellungen geeignet, aber gut sichtbar.

Nahaufnahme von Keramikbrackets mit dünnem Drahtbogen auf den Zähnen

Keramik-Zahnspangen

Funktionieren wie Metallbrackets, sind aber zahnfarben und unauffälliger. Keramik ist spröder als Metall; ob sie zu Ihrem Biss passt, klären wir bei der Untersuchung.

Zahnspiegel zeigt eine Lingualspange auf der Innenseite der unteren Zähne

Lingualtechnik

Individuell gefertigte Brackets (Incognito, WIN) auf der Innenseite der Zähne, von aussen kaum sichtbar. Zunge und Aussprache brauchen am Anfang etwas Eingewöhnung.

Transparente Zahnschiene (Aligner) wird auf die oberen Zähne gesetzt

Transparente Aligner

Durchsichtige, herausnehmbare Schienen wie Invisalign bewegen die Zähne schrittweise. Sie werden fast rund um die Uhr getragen und nur zum Essen und Zähneputzen herausgenommen.

Behandschuhte Hand hält eine rote Gaumennahterweiterungsplatte mit Dehnschraube und Drahtklammern

Gaumenexpander

Verbreitert einen zu schmalen Oberkiefer, zum Beispiel bei einem Kreuzbiss, mit einer Dehnschraube. Die Methode nutzt das Wachstum und wird deshalb vor allem bei Kindern eingesetzt.

So läuft Ihre Behandlung ab

1. Erstberatung

Im ersten Gespräch hören wir uns Ihre Anliegen an und untersuchen Zähne, Biss und Kiefergelenke. Danach wissen Sie, ob eine Behandlung jetzt, später oder gar nicht nötig ist.

2. Diagnostik mit 3D-Scan und Röntgen

Mit dem iTero-Intraoralscanner erfassen wir Ihre Zähne digital und dreidimensional. Den Scan nutzen wir für die Planung und zur Dokumentation des Verlaufs (mehr zum 3D-Scanning in der Zahnmedizin).

Je nach Fragestellung ergänzen wir digitale Röntgenbilder mit dem Orthophos SL 3D, bei Bedarf auch ein Fernröntgenbild des Schädels. Damit lässt sich die Lage der Kiefer zueinander vermessen. Mehr zur Röntgentechnologie in unserer Praxis.

3. Behandlungsplan

Auf Grundlage der Befunde besprechen wir mit Ihnen die geeigneten Behandlungsmöglichkeiten mit ihren Vor- und Nachteilen. Bei Alignern zeigt eine digitale Invisalign-Simulation, wie sich die Zahnstellung verändern könnte. Auf Wunsch erhalten Sie vorab einen Kostenvoranschlag.

4. Aktive Behandlung

Die Zähne werden schrittweise bewegt. Bei regelmässigen Kontrollen prüfen wir den Fortschritt und passen die Apparatur an. Gründliche Zahnpflege ist in dieser Zeit besonders wichtig. Für ängstliche Patientinnen und Patienten ist bei Bedarf auch Lachgas möglich.

5. Retention: das Ergebnis sichern

Nach der aktiven Behandlung neigen Zähne dazu, sich wieder in Richtung ihrer ursprünglichen Stellung zu verschieben. Deshalb sichern wir das Ergebnis mit einem Retainer: einem feinen, festgeklebten Draht auf der Zahninnenseite oder einer herausnehmbaren Schiene. Wie lange der Retainer nötig ist, legen wir individuell fest.

Kieferorthopädie für Kinder und Jugendliche

Einen festen Stichtag für die erste Zahnspange gibt es nicht. Entscheidend ist, wie weit der Zahnwechsel fortgeschritten ist und wie sich die Kiefer entwickeln:

  • Milch- und frühes Wechselgebiss: Eine Frühbehandlung kommt nur bei bestimmten Befunden in Frage, etwa bei einem Kreuzbiss, einem umgekehrten Frontzahnbiss oder stark vorstehenden Schneidezähnen.
  • Spätes Wechselgebiss: In dieser Phase beginnt in der Regel die Hauptbehandlung, weil sich das Kieferwachstum für die Korrektur nutzen lässt.
  • Bleibendes Gebiss: Auch nach abgeschlossenem Zahnwechsel lassen sich Fehlstellungen bei Jugendlichen gut behandeln.

Beim Schuluntersuch in unserer Praxis prüfen wir auch, ob eine kieferorthopädische Frühbehandlung angezeigt ist. Wir nehmen dafür die Gutscheine aller Gemeinden an. Mehr über unser Angebot für Kinder und Familien.

Kieferorthopädie für Erwachsene

Zähne lassen sich in jedem Alter bewegen. Bei Erwachsenen beziehen wir bestehende Kronen und Füllungen sowie den Zustand des Zahnfleisches in die Planung ein. Für eine möglichst unauffällige Behandlung bieten wir an:

  • Transparente Aligner (Invisalign): herausnehmbar und kaum sichtbar. Sie wirken nur, wenn sie konsequent getragen werden.
  • Lingualtechnik (Incognito, WIN): individuell gefertigte Brackets auf der Innenseite der Zähne, von aussen kaum sichtbar.
  • Keramikbrackets: eine feste Zahnspange in Zahnfarbe, unauffälliger als Metall.
  • Mini-Implantate: kleine Schrauben, die vorübergehend im Kieferknochen als stabiler Ankerpunkt dienen und danach wieder entfernt werden.

Kosten und Versicherung

Die Kosten einer kieferorthopädischen Behandlung hängen von der Ausgangslage, der gewählten Apparatur und dem Aufwand ab. Auf Wunsch erstellen wir Ihnen vorab einen Kostenvoranschlag, privat oder zur Einreichung bei Ihrer Versicherung. Unsere aktuellen Taxpunktwerte finden Sie auf unserer Website.

  • Grundversicherung: Die obligatorische Krankenversicherung übernimmt Zahnstellungskorrekturen in der Regel nicht. Ausnahmen gelten nur für eng definierte Krankheitsbilder.
  • Invalidenversicherung (IV): Bei anerkannten Geburtsgebrechen übernimmt die IV die Kosten der bewilligten Behandlung, längstens bis zum vollendeten 20. Altersjahr. Die IV entscheidet im Einzelfall. Die Anmeldung erfolgt durch die Eltern, wenn möglich vor Behandlungsbeginn.
  • Zusatzversicherung: Viele Zahnzusatzversicherungen beteiligen sich an kieferorthopädischen Behandlungen. Leistungen, Höchstbeträge und Altersgrenzen unterscheiden sich stark. Klären Sie die Deckung vor Behandlungsbeginn mit Ihrer Versicherung.

Ihr Team für Kieferorthopädie

Dr. med. dent. Sofia Bakirtzi, MSc, ist Fachzahnärztin für Kieferorthopädie. Sie ist unter anderem für die Lingualsysteme Incognito und WIN, für Clear Aligner und Orthocaps sowie für Mini-Implantate und skelettale Verankerung zertifiziert. Sie ist Mitglied der SSO, der DGKFO und des BDK und von der IV für kieferorthopädische Abklärungen anerkannt.

Praxisinhaberin Dr. med. dent. Tanja Karamousli hat einen Master (MSc) in Kieferorthopädie und arbeitet seit 2009 mit Invisalign. Sie ist Invisalign-Gold-Partnerin.

Häufige Fragen zur Kieferorthopädie

Ab welchem Alter sollte mein Kind zur kieferorthopädischen Kontrolle?

Ein festes Alter gibt es nicht, denn jedes Kind entwickelt sich anders. Fallen Ihnen eng stehende Zähne, ein auffälliger Biss oder Probleme beim Kauen auf, ist eine Kontrolle sinnvoll. Oft lautet das Ergebnis: vorerst beobachten.

Tut eine Zahnspange weh?

Nach dem Einsetzen und nach dem Nachstellen spüren viele Patientinnen und Patienten für einige Tage ein Druckgefühl. Es klingt in der Regel von selbst ab. Hält ein Schmerz länger an oder drückt ein Draht, melden Sie sich bitte bei uns.

Wie lange dauert eine kieferorthopädische Behandlung?

Das hängt von der Fehlstellung, der Methode und der Mitarbeit ab, etwa davon, wie konsequent Aligner getragen werden. Eine Einschätzung für Ihren Fall erhalten Sie mit dem Behandlungsplan.

Welche Zahnspange ist die richtige für mich?

Das lässt sich erst nach der Untersuchung sagen. Neben dem Befund zählen Ihre Wünsche, etwa wie sichtbar die Spange sein darf und ob Sie eine herausnehmbare Lösung konsequent tragen können.

Termin & Beratung

Haben Sie Fragen oder möchten Sie einen Termin?

Schreiben Sie uns – wir melden uns so rasch wie möglich. Lieber direkt online buchen oder anrufen? Das geht auch.

Zahnarztpraxis Karamousli · Seestrasse 137 · 8700 Küsnacht